Mittwoch, 13. Februar 2008

Nobel-BBQ und Nobel-Club

Das letzte Wochenende hatte ganz schön an den Kräften gezerrt. Eigentlich war es nur der Freitag, aber der dafür ordentlich.
Zuerst einmal war der Freitag ein normaler Arbeitstag, Anstrengung schon allein deswegen. Wir haben uns mit einigen anderen Lufthansapraktikanten um 20Uhr in Manhattan getroffen, um ein angesagtes japanisches BBQ-Restaurant auszuprobieren (http://www.gyu-kaku.com)
Man bestellt dort das rohe Fleisch und für den ein oder anderen auch Gemüse, bekommt eine Schüssel Reis dazu und dann geht es ans selber Grillen. Zum Grillen gibt es zum Glück Greifer, aber gegessen wird mit Stäbchen. Der Grill war in der Mitte des Tisches und auf höchster Stufe ordentlich heiß. Hier mal ein Blick von oben auf das ganze Geschehen und auf die beiden Mädels mit denen sich Sindy das Auto teilt.. Wir haben uns mit dem Bestellen zurückgehalten, aber es gab auch Menüs, die sehr reichhaltig und somit etwas teurer waren. Unter anderem konnte man dort Kobe-Fleisch bestellen und mal den Unterschied zu normalen Rindfleisch sich auf der Zunge zergehen lassen. Was preiswert war, war das Bier, welches wir bei so ner großen Truppe Pitcherweise bestellten. Unsere Rechnung sah dann für 9 Mann insgesamt so aus...
Wer will jetzt mal den Gesamtbetrag schätzen?
Kleiner Tipp - Tax+Tip war $100
(Lösung: $450)
Dafür gab es bei den Toiletten kostenlose Mundspülung.


Als wir den Japaner verließen war es kurz nach 23Uhr. Die beiden Mädels vom Foto und noch einer wollten noch was unternehmen. Als dann vom freien Eintritt in eine Club geredet wurde und dann noch von ner kostenlosen Wodka-Flasche... Da kann sich jeder denken, was wir uns gedacht hatten. Unter $25 läuft hier nichts beim Einlass. Also konnten wir den Betrag gleich mal auf die 'Gespart-Liste' vermerken. Da die Mädels den Promoter kannten, war das auch kein Problem. Zusätzlich waren wir 3 Mädels und 2 Kerle, somit hatten wir auch ein gutes Mädel-Kerl-Verhältnis für den Einlass, ausserdem mussten wir auch nicht anstehen (also auch ne gute Stunde gespart). Wenn zum Beispiel nur Kerle in einen Club wollen, ist es üblich, dass die Kerle eine Flasche Alk kaufen müssen, um am Türsteher vorbeizukommen. Aber ne Flasche kostet dann auch $400. Mussten wir aber nicht. Der Club, in dem wir waren, hieß Duvet (http://www.duvetny.com). Klingt erstmal relativ nobel. Der Club hat so ne Art Sofa-Betten. Diese kann man aber nur bekommen, wenn man einen Mindestumsatz von $1000 macht. Puh. Es waren ganz schön viele solcher besetzt und das von jungen, nicht unbedingt reich aussehenden Leuten (wie das ganze Klientel eigentlich). Black war angesagt und da wir schon lange nichts getrunken hatten, ging es erstmal an die Bar, um das preiswerteste zu holen, was es gibt: 0,33l Bier für 8€. Zwischenzeitlich sah das mit der Flasche Wodka recht schlecht aus, aber dann klappte es doch noch und wir mussten uns nur noch den Tax von $50 teilen. Säfte gabs natürlich inclusive. Und so ne Flasche trinkt man ja nicht am Rande der Tanzfläche, also wurden wir in den VIP Bereich geführt. Wir saßen dann zwar "nur" in der Sitzecke und nich aufm Sofa, aber schließlich hatten wir die Flasche und der Rest war egal. Von der Ecke aus konnte man die anderen Clubgänger auch besser beobachten. Die Flasche hatte es ganz schön in sich und so waren wir auch schon ordentlich dabei.
Leider hat uns der anschließende lange Weg von Manhattan nach Queens mal wieder total genervt. Ne Stunde betrunken in der U-Bahn kann ganz schön lang werden. Der Samstag war dann auch nur noch zum Ausruhen gedacht. Kino hatten wir aufgrund des mal wieder nicht funktionierenden Internet verpasst am Abend. Nicht anders sah der Sonntag aus, nur mal ein kurzer Ausflug in unserem Viertel und dann wieder nach Hause. Jetzt mal das Fazit vom Wochenende: Also wir finden die Clubs hier reichlich überteuert für das was geboten wird, aber so ein Deal wie wir ihn hatten geht schon. Schade das wir uns nur dadurch das restliche Wochenende bissel versaut haben.

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