Dienstag, 26. Februar 2008

Ein Sonntag wie im Bilderbuch

Diesmal wollen wir nur die Bilder von unserem Sonntagsausflug sprechen lassen. Es ging bei Sonnenschein und noch etwas Schnee mal wieder Richtung Manhattan um das Natural Histoy Museum und den verschneiten Central Park zu besuchen.

1. Haltestelle: American History Museum


2. Haltestelle: Central Park















3. Haltestelle: 5th Avenue



Viele Gruesse

Der Miff und die Sindy

Dienstag, 19. Februar 2008

Montreal

Von Freitag bis Sonntag ging es letztes Wochenende nach Montreal. Entfernung von New York beträgt rund 400 Meilen.





Und wie sind wir dort hingekommen? Mit dem Zug. Die Fahrt war einfach verlockend günstig: insgesamt$75 für hin und zurück. 11h hat eine Fahrt gedauert. Aber da wir den Laptop mitnahmen und zum Glück Stromanschluss hatten ging die Zeit recht schnell vorbei. Die Strecke ist eine von den 10 interessantesten Zugstrecken der Welt laut National Geographic. Auch unteranderem deswegen fand Mirko das tolle Angebot. Visatechnisch gab es eigentlich keine Probleme, aber trotzdem hat der eine in New Yorker Bahnhof doch lieber mal auf die Liste der 'verbotenen' Ländern/Schurkenstaaten draufgeschaut. Könnte ja sein, dass Germany zur Achse des Bösen zählt und daher von den einfachen Ein-und Ausreiseregelung ausgeschlossen ist:)
Nun erstmal zur Fahrt: Man sagt ja immer, man soll nicht vergessen, dass es noch ein Upstate NY gibt. Der Kontrast zwischen der Metropole und den 'kleinen' Städten und vereinzelten Häusern am Hudson River ist schon beeindruckend. Es ging fast durch den gesamten Bundestaat New York, so dass wir z.B auch die Hauptstadt Albany mal sehen konnten. Die Fahrt ging ansonsten mitten durch die total verschneiten Berge, weite menschenleere Ebenen und riesige,teils zugefrorene Seen.



Der Zug hatte übrigens auch einen Speisewagen. Ok, es gab nur Pizza, Hot Dog, Sandwich, ... und Kaffee, aber verhungern konnte man nicht. So verging auf jeden Fall die lange Fahrt doch recht schnell.
Im Hauptbahnhof in Montreal angekommen liefen wir mit einer vorher angefertigten Skizze zum Hotel. Vorher ausgedruckte Montreal Stadtpläne wurden leider bei der Arbeit vergessen. Schon auf dem Zugfahrt wurde der Schnee immer mehr und auch Montreal hatte gut und gerne fast 1m Schnee. Natürlich nicht die Straßen und Fußwege, aber es war doch recht beschwerlich durch den Schnee zustapfen. Das Hotel selbst war top. Diesmal wir haben uns ein 4-Sterne-Hotel gebucht, das pro Tag genauso teuer war wie unser 1-Stern-Hostel in Boston und diesmal auch ohne Bed Bugs (Mirko hatte 3 Wochen damals mit den Bissen zu kämpfen). Das heißt aber nicht, dass Montreal so billig ist. Es ist sogar etwas teurer als die USA, aber auf jeden Fall nicht teurer als in Deutschland. Nachdem wir alles abgeladen hatten, ging es natürlich raus. Es war schon nach 21Uhr und wir hatten noch nichts richtiges gegessen gehabt. Also haben wir schnell eine mexikanische Kneipe gefunden und bei Cocktails und Enchilada klang der erste Reisetag schön gediegen aus.

Am Samstag war nun der Montreal-Tag gekommen. Es war arschkalt, viel Kälter als in New York, genauer gesagt "Höchst"temperatur -12 Grad. Das es kalt wird, wussten wir aber schon, von daher hatten wir auch mehrere Schichten an. Zum Glück war der Samstag aber auch ein richtig schöner Sonnentag mit blauen Himmel, so dass es durchaus auszuhalten ging. Unsere Hotel lag in Downtown, also schon im Herzen mit den ganzen Finanztürmen. Gleich daneben lag dann auch schon das nächste sehenswerte Stadtviertel: das 'Alte Montreal'. Das war also unser Ziel für die ersten paar Stunden. Montreal hat aber noch eine Besonderheit: Da die Montrealer wissen, dass es im Winter recht kalt wird, haben die ein relativ großes Unterführungssystem unter der Stadt gebaut, indem sich die meisten Geschäfte und Fressbuden befinden (also wie die unterirdische Prager Straße). Nachdem wir uns also oberirdisch vieles angeschaut hatten zog es uns nun in die Geschäfte im Warmen. Aber da das Preisniveau in Kanada generell höher ist und der Kurs leicht schlechter zum Euro steht als der Dollar für uns, waren uns die Preise zu hoch und wir schlenderten nur noch durch. Am Abend sind wir dann mit der Metro in das Studentenviertel gefahren (wo die ganzen billigen Kneipen sind) und haben dort eine nette kleine Pizzeria gefunden . Den späteren Abend haben wir dann noch bei ner feinen Flasche Wein im Hotel ausklingen lassen

Am Sonntag klingelt der Wecker wieder zeitig, um rechtzeitig den Zug zubekommen. Nur dumm, dass der Zug repariert werden musste und wir ne Vespätung von 2,5h hatten und somit erst 23Uhr am Sonntag zuhause waren.Alles in allem war es mal wieder ein sehr anstrengendes, aber doch erlebnisreiches Wochenende für uns beide gewesen. Also bis demnächst
Der Miff und die Sindy

Mittwoch, 13. Februar 2008

Nobel-BBQ und Nobel-Club

Das letzte Wochenende hatte ganz schön an den Kräften gezerrt. Eigentlich war es nur der Freitag, aber der dafür ordentlich.
Zuerst einmal war der Freitag ein normaler Arbeitstag, Anstrengung schon allein deswegen. Wir haben uns mit einigen anderen Lufthansapraktikanten um 20Uhr in Manhattan getroffen, um ein angesagtes japanisches BBQ-Restaurant auszuprobieren (http://www.gyu-kaku.com)
Man bestellt dort das rohe Fleisch und für den ein oder anderen auch Gemüse, bekommt eine Schüssel Reis dazu und dann geht es ans selber Grillen. Zum Grillen gibt es zum Glück Greifer, aber gegessen wird mit Stäbchen. Der Grill war in der Mitte des Tisches und auf höchster Stufe ordentlich heiß. Hier mal ein Blick von oben auf das ganze Geschehen und auf die beiden Mädels mit denen sich Sindy das Auto teilt.. Wir haben uns mit dem Bestellen zurückgehalten, aber es gab auch Menüs, die sehr reichhaltig und somit etwas teurer waren. Unter anderem konnte man dort Kobe-Fleisch bestellen und mal den Unterschied zu normalen Rindfleisch sich auf der Zunge zergehen lassen. Was preiswert war, war das Bier, welches wir bei so ner großen Truppe Pitcherweise bestellten. Unsere Rechnung sah dann für 9 Mann insgesamt so aus...
Wer will jetzt mal den Gesamtbetrag schätzen?
Kleiner Tipp - Tax+Tip war $100
(Lösung: $450)
Dafür gab es bei den Toiletten kostenlose Mundspülung.


Als wir den Japaner verließen war es kurz nach 23Uhr. Die beiden Mädels vom Foto und noch einer wollten noch was unternehmen. Als dann vom freien Eintritt in eine Club geredet wurde und dann noch von ner kostenlosen Wodka-Flasche... Da kann sich jeder denken, was wir uns gedacht hatten. Unter $25 läuft hier nichts beim Einlass. Also konnten wir den Betrag gleich mal auf die 'Gespart-Liste' vermerken. Da die Mädels den Promoter kannten, war das auch kein Problem. Zusätzlich waren wir 3 Mädels und 2 Kerle, somit hatten wir auch ein gutes Mädel-Kerl-Verhältnis für den Einlass, ausserdem mussten wir auch nicht anstehen (also auch ne gute Stunde gespart). Wenn zum Beispiel nur Kerle in einen Club wollen, ist es üblich, dass die Kerle eine Flasche Alk kaufen müssen, um am Türsteher vorbeizukommen. Aber ne Flasche kostet dann auch $400. Mussten wir aber nicht. Der Club, in dem wir waren, hieß Duvet (http://www.duvetny.com). Klingt erstmal relativ nobel. Der Club hat so ne Art Sofa-Betten. Diese kann man aber nur bekommen, wenn man einen Mindestumsatz von $1000 macht. Puh. Es waren ganz schön viele solcher besetzt und das von jungen, nicht unbedingt reich aussehenden Leuten (wie das ganze Klientel eigentlich). Black war angesagt und da wir schon lange nichts getrunken hatten, ging es erstmal an die Bar, um das preiswerteste zu holen, was es gibt: 0,33l Bier für 8€. Zwischenzeitlich sah das mit der Flasche Wodka recht schlecht aus, aber dann klappte es doch noch und wir mussten uns nur noch den Tax von $50 teilen. Säfte gabs natürlich inclusive. Und so ne Flasche trinkt man ja nicht am Rande der Tanzfläche, also wurden wir in den VIP Bereich geführt. Wir saßen dann zwar "nur" in der Sitzecke und nich aufm Sofa, aber schließlich hatten wir die Flasche und der Rest war egal. Von der Ecke aus konnte man die anderen Clubgänger auch besser beobachten. Die Flasche hatte es ganz schön in sich und so waren wir auch schon ordentlich dabei.
Leider hat uns der anschließende lange Weg von Manhattan nach Queens mal wieder total genervt. Ne Stunde betrunken in der U-Bahn kann ganz schön lang werden. Der Samstag war dann auch nur noch zum Ausruhen gedacht. Kino hatten wir aufgrund des mal wieder nicht funktionierenden Internet verpasst am Abend. Nicht anders sah der Sonntag aus, nur mal ein kurzer Ausflug in unserem Viertel und dann wieder nach Hause. Jetzt mal das Fazit vom Wochenende: Also wir finden die Clubs hier reichlich überteuert für das was geboten wird, aber so ein Deal wie wir ihn hatten geht schon. Schade das wir uns nur dadurch das restliche Wochenende bissel versaut haben.

Sonntag, 3. Februar 2008

Superbowl XLII - Giants rocked the house

Bevor wir jedoch mehr über unseren Superbowlabend berichten, wollen wir kurz Samstag zusammenfassen.

Am Tag waren wir mal wieder in Manhattan, genauer in Greenwich Village, um uns mal Washington Square, die New York University und den Wochenmarkt am Union Square näher zu betrachten.















Sieht fast aus wie der Triumphbogen in Paris, nur kleiner.



Abends ging es dann ins Kino, ein Mann deutsch-indianischer Abstammung (für alle die nicht wissen was gemeint ist,"Rambo 4") stand auf dem Plan. Hier kommt mal ein kurzes Review von mir (Mirko): Der Film war einfach ganz großes Actionkino im Sinn der 80iger Jahre. Wo "Stirb Langsam 4" (auch ein toller Film) noch mit Internet und solchen neumodischen Errungenschaften herumgespielt hat, hätte Rambo auch ohne weiteres direkt nach Rambo 3 gedreht werden können. Es fühlte sich an wie eine Mischung aus Rambo I und II, die Einzeiler von John R. waren absolut top und vom Metzelfaktor war es auch nicht zu verachten (so bissel wie der Anfang von "Saving Private Ryan", nur einfach cooler insziniert). Wenn jemand von euch die alten Filme gut fand, kann ich den neuen Film wirklich weiterempfehlen (ich fand aber auch den letzten Rocky gut!!).

Das Wochenende konnte heute dann nicht besser enden. Unsere Favoriten, die Giants gewannen nach einer ordentlichen Defense-Leistung (und etwas Glück) verdient den Superbowl. An Spannung fehlte es im ganzen Spiel nicht, und auch wenn wir es dieses Mal im Fernsehen statt im UFA gesehen haben, war dank Chicken Wings, Pizza, Bier und Wein das Ambiente stimmig. War auf jeden Fall ein toller Fernsehabend. So, jetzt wird es leider langsam wieder Zeit ins Bett zu gehen. Also bis bald,

Der Miff und die Sindy

PS: Happy Birthday Schrecki und Sandro!!!

Samstag, 2. Februar 2008

Sorry für die Verspätung....

... aber diese Woche sind wir nicht zum bloggen gekommen, weil wir ziemlich viel unterwegs waren.
Also wo fangen wir denn mal an, am besten beim letzten Wochenende.
An dem letzten Januar Wochenende hatten wir das Auto für uns, somit waren wir damit Samstag und Sonntag unterwegs. Damit wir auch von dem für uns günstigen Dollarkurs profitieren gings an dem Samstag zum Shoppen in ein Outlet, das ganz schön weit draußen lag, eigentlich schon fast in den Hamptons am Ende von Long Island. Und man staune, beide Parteien konnten etwas Preiswertes abstauben und waren doch recht zufrieden und so was von müde danach, dass nach der Ankunft bei uns um 20.30Uhr der Fernseher das Abendprogramm bestimmte.
Am Sonntag gings in Richtung Süden via Jamaica Bay hin zum Rockaway Park, alles nahe am JFK.




Am/im oder beim Rockaway Park angekommen waren wir doch recht überrascht, dass dort alles so dreckig und verbrecherisch aussah. Nach einem Foto mit JFK im Hintergrund sind wir wieder sofort ins Auto gestiegen. Sicher ist sicher. Danach sollte es noch aus die andere Seite der Halbinsel gehen, also nur paar 100m entfernt davon. Dort war es ganz ok, aber es sah trotzdem noch nicht wohnenswert aus, eher wie DD Prohlis. Und dann gings schon wieder zurück, gab ja nicht so viel zu sehen da.



Wir haben aber noch nen kleinen Parkplatz in Richtung JFK gefunden, bei dem man schön die ganzen Flugzeuge starten und landen sieht. Auf dem Parkplatz waren alle in ihrem Auto geblieben im den Blick zu genießen oder vielleicht Problemgespräche zu führen, wer weiß. Wir blieben auch im Auto, war ja auch recht kalt. Und schon war das Wochenende wieder vorbei.





Aus der vergangen Arbeitswoche gibts auch was Interessantes zu berichten. Am Dienstag war Mirko zum German Banking Stammtisch eingeladen worden. Der findet einmal im Monat im Gebäude der deutschen Botschaft statt. Die Location war vom Feinsten, direkt neben dem UN-Komplex, im 23. Stock und mit nem tollen Blick zum East River und Manhattan. Es gab Schnitzel mit Kartoffelsalat und deutsches Bier (Bitburger) für wenig Knöppe. Also ein recht gelungener Abend, von dem es leider wegen Batterieausfall keine Bilder gibt.


Am Donnerstag Abend gings es dann in die Carnegie Hall in Manhattan. Eigentlich ein Ort an dem klassische Musik von Philharmonien gespielt wird, aber wir haben uns da was Besseres ausgesucht, um dort hinzugehen. Die Sprecher und Erfinder der Comic-Serie Family Guy (www.familyguynow.com) , Seth MacFarland Alex Borstein, waren zu Gast und haben so ne Mischung aus Comedy und Liedern mit Piano aufgeführt. Größtenteils waren die Lieder aus American Dad, Familyguy oder gecoverte Sachen. Man kann das jetzt sicher schwer rüberbringen, aber das war absolut top, sehr lustig und ein klasse Erlebnis - was zum Teil sicher auch an der Architektur der Carnegie Hall lag.



Am Freitag war dann nur wieder ein kurzer Abstecher ins TGI Friday angesagt (das wird hier in Queens sicherlich zu unserer Stammlocation - gibt lecker Long Island Ice Tea für $7!!!).
So über den Rest des Wochenendes klären wir euch dann im nächsten Blog auf.

Der Miff und die Sindy