Dienstag, 25. Dezember 2007

25.12.: typisch amerikanisch, aber irgendwie doch nicht

Der 24.12. war ja dieses Jahr ein Montag. An dem Tag ist Mirko noch mal arbeiten gegangen, weil wir an dem Tag außer dem Christmas Dinner mit der Familie nichts vorhatten. Außerdem ist an so einem Tag nichts Wichtiges zu tun und man kann eher gehen und bekommt trotzdem die Kohle für den ganzen Tag.

An dem Tag kamen die Kinder von den Angestellten und Mirko konnte mal die Kleinen von seinen Chefs sehen. Hier mal die ganze Rasselbande.




Und hier mal ein Blick aus dem Fenster in der 20.Etage, den er tagtäglich genießen kann.
Beneidenswert, oder?

Für Sindy war der 24. ein richtiger Feiertag. So ne 1-Raum-Wohnung will aber auch mal geputzt werden und besonders zu Weinachten und erst recht bei bevorstehendem Besuch.
Das Christmas Dinner rückte näher und näher, aber von Sindy's Eltern keine Spur. Es hatte an sich alles gut geklappt bis auf so paar Kleinigkeiten. Der Flieger in München musste wieder von der Startbahn rollen, weil ein Pärchen nicht mit drin saß, aber dafür die Koffer. Das Pärchen war irgendwie in einer anderen Maschine gelandet. Aber man fliegt dann doch beruhigter, wenn jeder Koffer einen Besitzer hat und erst recht wenn es zum JFK geht. In New York angekommen, naja fast, musste der Flieger noch fast ne Stunde um den Flughafen kreisen, weil so viel Betrieb am Boden war. Endlich gelandet, mussten die Passagiere immer noch ne Stunde im Flieger verbringen, weil es keine passende Ausstiegstreppe oder -rampe gab. Und zu guter letzt wusste der Taxifahrer nicht wirklich wo Forest Hills in Queens liegt und is mit den Einbahnstraßen und Namen so durcheinander gekommen, dass er dann das Taxometer ausgestellt hat. Den ungefähren Preis kannten wir ja durch unsere Ankünfte.

Doch ein bisschen geschafft konnten sich Sindy's Eltern aber dann auf das Abendbrot freuen. Lachs und Schwein gabs da in vorzüglicher Qualität. Und nicht zu vergessen der Wein.



Wir beide blieben dann noch ne Weile bei der Family bis wir dann doch die letzten waren und beschlossen mal 'Gute Nacht' zu sagen, damit die Familie die Geschenke auspacken konnte.



Der 1. Weihnachtsfeiertag begann zeitig. Ok erstmal mit einem ausgiebigen Frühstück, aber doch schon halb neun. Danach gings erstmal die Gegend erkunden: Drogerien, Lebensmittelmärkte,...


Und dann gings los mit dem Auto. Der nächste Halt war Manhassat. Das ist eine Stadt im Norden von Long Island, in der Romy, also Sindy's Schwester, ein Jahr als Au pair 1996 war. Die Gegend war auch richtig nobel: keine Fußwege, weil Auto ist ja Pflicht. Wir haben mal den Weg abgefahren, den Romy immer laufen musste, um mit dem Zug nach Manhattan reinzufahren. Nur bis zur Bahnstation in Manhassat waren es immer 45 Minuten. Puh. Und es war sicher nicht immer tolles Wetter dabei. Danach ging es nach East Meadow, zur Arbeitsstelle von Sindy.

Und dann war auch schon Mittag und wir sind zum ersten Mal hier in einen Diner gegangen. Auf der Speisekarte gab es Burger, Steaks, bissl mexikanisches Essen und Kaffee.
Hmm, wir hatten Hunger und es hat uns auch geschmeckt, aber wer das schick Essen gehen nennt ... Ok niemand muss in feinen Klamotten am ersten Weihnachtsfeiertag dort sitzen, aber da konnte man schon so eine Sorte von Amis beobachten.


Weil die Sonne so schön schien ging es zum Strand und dort konnte man sich noch mal ordentlich die Beine vertreten nach so einem gesunden Essen. Komischerweise waren dort recht viele, die auch mehr als 5 Meter gelaufen sind.


Der Miff und die Sindy

2 Kommentare:

Realheld hat gesagt…

Hey ihr beiden plus Besuch,
auch von mir noch liebste Grüße! Weihnachten habt ihr ja bereits hinter euch... Wir waren wie gewohnt im Herbertz - Bilder extra für euch im studivz beim realheld :-)

Der harte Kern war da und wünscht euch einen guten Rutsch ins gesunde Neue!

Schreibt weiter so fleißig, auch wenn über die Feiertage der Laptop eher ausbleiben sollte!

LG die Biene und der Heldi

Anonym hat gesagt…

Hallo Ihr Lieben,

wir staunen, wie Ihr es schafft, immer wieder ausführlich eure Blogs zu schreiben. Und das auch noch an Weihnachten. Weiter so!

An Mirko. Schön das es die Flasche Desperados auch mit auf das Familienfoto geschafft hat.

Liebe Grüße
Sandro, Kathleen & Leon