In der letzten Woche hatten wir nur 3 Arbeitstage, da Thanksgiving am Donnerstag war und wir beide uns den Freitag freigenommen haben (so wie die meisten hier). Thanksgiving ist hier noch wichtiger als Weihnachten, denn nicht jeder feiert Weihnachten. Für den Tag haben sich schon viele lange im Voraus vorbereitet oder 1 bis 2 Tage eher die Tour zur Heimat angetreten. Das hat man auf den Straßen gemerkt, auch auf Long Island.
An dem Donnerstag konnten wir leider nicht ausschlafen, denn wir wollten zu der

Thanksgiving

Parade und die war schon von 9-12Uhr.
Wie kann man nur ne Parade um 9Uhr starten an einem Feiertag? Nach ner Weile sich durch die Menschenmassen schlagend hatten wir einen recht guten Platz an der Straße und konnte auch unsere Fotos machen. Hoher Besuch war sogar auch dabei: der gute alte Schreck und Good Charlotte.

Es gab auch noch weitere amerikanische Sänger(innen), die wir aber alle nicht kannten. Dem Geschrei nach zu Folge waren die wohl ganz schön bekannt. Aber hey, die haben ja sogar bei Kitty geschrien wie blöde (und nicht nur die Kinder)
Wir waren am Donnerstag Abend zum Thanksgiving Essen eingeladen worden, worüber wir uns sehr gefreut haben. Da es Sitte ist etwas mitzubringen bei so einem Dinner, haben wir einen selbstgemachten Broccoli-Salat mit genommen, den wir laut Internet süß und mit Bacon angerichtet haben. Hauptsache süß musste unser Dish sein, da das Thanksgiving die Weihnachtszeit einläutet und daher wahrscheinlich alles wenigstens bissl Zucker enthaltet sollte.

Bei Nadia und Helio waren so 15 Leute im Haus und jeder konnte schon vorher sich vom Brotkorb und Aufstrich bedienen. Das Essen kam dann alles auf den großen Tisch und jeder aß dort, wo er gut sitzen konnte. Wir haben auch ne Flasche Wein mitgebracht, da wir uns schon dachten, dass viel Wein drauf geht und das war auch so. Kaum war das Glas leer, kam Helio oder Nadia und wollte gleich neu einschenken. Puh. Nachdem viele schon weg waren und nur noch 2 Freunde von Nadia mit uns in der Küche saßen , gab es eine recht ungewöhnliche Unterhaltung. Mit am diskutieren war ein schwuler Franzose, der mittlerweile Amerikaner ist und ganz schön krasse Ansichten über Juden, Muslime und Hitler hatte. Und krass heißt nicht ne negative Meinung über letzteren, wenn ihr versteht;-) Halb zwei haben wir uns dann verabschiedet von der Runde, da wir sau müde waren und nächsten Tag unsere Boston Tour starten wollten.

Rechts seht ihr ein Beweisfoto, dass Mirko sich schon bestens mit Nadias Hund namens LEO angefreundet hat.
Der Miff und die Sindy
2 Kommentare:
Sind denn nicht alle Franzosen schwul? Zumindest sehen sie so aus.
ha...von wegen, mirko hat sich mit dem hund angefreundet...denkt ihr ich seh das loch nicht im kopf...mirko also sowas....tssss
aber schön, dass ik auch auf der parade war...nur n bissl fies festgebendelt..wa :)
der schrecki
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