Sonntag, 20. April 2008

Frühling in New York

Die vergangene Woche war mit Abstand die sonnigste und wärmste Woche hier im neuen Jahr 2008. Leider war da nur ein Problem: die Arbeit. So ein Arbeitstag geht dann auch nicht gerade schneller rum als sonst.

Am Mittwoch hatte Sindy die einmalige Gelegenheit sich den JFK-Airport mal näher anzuschauen. Alle Praktikanten bei Lufthansa haben die Möglichkeit an dem sogenannten 'Airport-Day' von der Ankunft bis zum Abflug einer Maschine alles mitzuerleben. Dabei konnten sie das Einparken der groen Lufthansa Boeing 747 von 5 Meter Entfernung direkt auf dem Rollfeld draußen genießen. Leider durften man keine Fotos machen denn bei der sonnigen Woche und dem blauen Himmel wären die sicher top geworden. Auch ein Blick in die Business sowie First-Class konnten sie riskieren und gleichmal die Sitze ausprobieren. Und natürlich durfte ein Blick in das Cockpit nicht fehlen. Danach ging es zum Check-In, der für Sindy der interessanteste Part war. Nach einem kleinen Gate-Abfertigungs-Besuch ging es auch wieder aufs Rollfeld, um die Maschine wieder auf die Reise zu schicken und dabei alles von nächster Nähe zu beobachten. Leider oder eher zum Glück war nichts spannenderes als eine 15minütige Verspätung bei dem Flug passiert. Aber Potential war schon manchmal da, doch man entdeckte noch vorher die Kleinigkeiten.

Die ganze Woche planten wir, dass Sindy mal nach der Arbeit nach Manhattan reinkommt. Erstens musste Sindy dazu zeitiger von Lufthansa loskommen und dann wollten wir auch den wärmsten Tag der Woche erwischen. Donnerstag war es endlich soweit. Vor 18Uhr holte Sindy mich ab und wir gingen was kleines essen und die Happy Hours ausnutzen. Dann ging es zur 230 Fith Rooftop Bar. Kurz gesagt eine Bar in der Höhe und natürlich draußen. Die Aussicht war echt genial von dort oben. Man hatte das Empire direkt vor der Nase. Das Bild ist leider kein selbstgeschossenes, denn dort oben eine Kamera rausholen, war uns dann doch zu blöd.Die Sache hatte natürlich auch einen Nachteil - für $20 gab es nur zwei kleine Biere im Kölsch-Style. Aber das schien keinem etwas auszumachen (das Durchschnittsalter der Männer war rund 40 und das der Mädels vielleicht 25 und da dürfen die Getränke auch mal teurer sein). Auf dem Heimweg sind wir dann noch kurz bei ner Bar in Queens rein und haben zwei Long Island Ice Tea genoxt, die hatten es wirklich in sich, schlimmer als die Zombies im Beliebig.

Der Freitag war dann daher auch ganz schön anstrengend durchzuhalten. Abend sind wir nur noch kurz ins Kino gegangen und haben uns "Street Kings" reingezogen.










Am Samstag ging es dann wieder mal nach Manhattan. Der Papst war ja in der Stadt, aber die Menschenmassen auf der Fifth Avenue wollten wir uns nicht antuen und sind so erst nach 12Uhr in die City gefahren. Da die Sonne wieder schön schien nahmen wir die Seilbahn von Roosevelt Island über den East River. Die Stadt war mal wieder sehr voll, daher sind wir in den Central Park gegangen, und haben uns dort schön auf ne Wiese gehauen. Danach sind wir dann noch nach Chinatown gefahren um uns nochmal mit paar Touri-Shirts einzudecken. Heute war das Wetter dann mal wieder etwas schlechter, so dass wir nach ausschlafen und skypen nur nochmal 2 Stunden durch Forest Hills spaziert sind.



Also dann bis zum nächsten Mal

Der Miff und die Sindy

Montag, 14. April 2008

Great Birthday in New York

Nachdem die letzte Woche doch relativ ruhig verlief, hatten wir diese Woche mal wieder einiges erlebt.
Am Dienstag hatte Sindy ja Geburtstag und so sind wir mal wieder schick in Manhattan Essen gegangen - so richtig mit Anzug und allem. Wir waren im Gyu-Kaku in Midtown, dem japanischen Barbeque-Restaurant, wo man selber am Tisch sein Essen grillt. Kenner des Blogs wissen vielleicht, dass wir schon einmal da waren, damals aber im East Village. Das Ambiente da ist wirklich top, wir saßen im 2. Stock direkt vor einem riesigen Panoramafenster mit nem absolut Top Blick. Preislich war es gerade so noch im Rahmen, aber naja so ist eben Manhattan. Selbst Heldi, der alte Sparfuchs, hat ja in New York so manchen Dollar ausgegeben.

Die Blumen auf dem Bilder-Mix sind von Sindy's Arbeitskollegen. Die Blumengeschichte hab ich den anderen lieber überlassen.

Am Mittwoch ging es dann mit Lufthansa-Kollegen nach Greenwich Village ins "Cafe Wha?", das ist ne Kneipe (manche würden auch Schuppen dazu sagen) wo aber jeden Tag ne fette Liveband Coversongs spielt. Es war echt ein toller Abend, aber da wir ja am nächsten Tag wieder arbeiten mussten, haben wir gegen 12 Uhr schon den Heimweg angetreten.

Am Freitag ging es dann mal wieder ins Kino, die Wahl stand zwischen "Street Kings" und "21", wobei letztlich "21" sich durchsetzte. Und es war die richtige Wahl, besonders wenn man auf Las Vegas, Casinos und Glücksspiel steht(obwohl es um Blackjack geht, kann man das auch allen Pokerfans unbedenklich empfehlen). Und natürlich war Kevin Spacey mal wieder genial in seiner Rolle.

Samstag waren wir dann bei 21 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein den ganzen Nachmittag draußen in Forest Hills unterwegs, bevor wir abends dann zum vornoxen zu ein paar Lufthansa-Leuten gefahren sind. Anschließend sollte es dann nach Brooklyn zu ner Party in ein Lagerhaus gehen, aber leider konnte ich (Mirko) mich beim Vornoxen mal wieder nicht zurückhalten (ich wusste, dass 1.5 Liter Wein zuviel werden würde), so dass wir gegen 1 Uhr schon wieder nach Hause aufbrachen.


Am Sonntagvormittag war dann erst mal (Rausch-)Ausschlafen angesagt. Nachmittag haben wir mal wieder eine Autotour unternommen. Dieses Mal ging es mal ausführlicher nach Staten Island. Also die Insel ist schon krass und jetzt wissen wir auch warum die New Yorker es auch den "Mystery Borough" nennen. Die Insel ist ca. 4 Mal so groß wie Manhattan und trotzdem leben da nur ne halbe Million Leute. Es ist richtig ländlich da, viele abgefahrene Nobelvillen an Berghängen oder direkt am Meer, große Felder und einfach viel ruhiger und viel mehr Platz als in Manhattan. Außerdem ist ein Großteil der Leute da Italiener und alle alten New Yorker Mafiafamilien haben da ihre Anwesen (der Pate wurde zum großen Teil auch da gedreht!). Also alles in allem mal wieder ein cooler Ausflug. So, das war es mal wieder von uns, also dann bis demnächst


Der Miff und die Sindy

Sonntag, 6. April 2008

Hoffentlich....

... sind jetzt die Tage des krank Seins gezählt bei uns. Der April ist schon deutlich wärmer und Sonne gibt es sowieso oft, aber so richtig sind wir noch nicht in den Frühling gestartet. Die letzten zwei Wochen waren wir abwechselnd krank und immer mal einer von uns zuhause, um sich auszukurieren. Am Donnerstag war Sindy sogar beim Arzt. Ich hab sie natürlich begleitet:-) Die Arzt- und Medi-Kosten hielten sich glücklicherweise in Grenzen (ca. 90€). Mittlerweile werden wir wieder gesünder und gesünder, aber bitte alle Daumen drücken, dass in den nächsten Tagen wirklich alle Bakterienangriffe vorbei sind. Schließlich wollen wir den April (unser letzter Monat in New York) nochmal richtig genießen.


Nachdem wir den Samstag nur mit Ausschlafen verbracht haben, ging es am Sonntag doch mal wieder in die City. Und zwar zum Mittagessen zu einem japanischen Buffetrestaurant mit ganz viel Sushi und Muscheln. Mal was anderes als mexikanisches Essen. Anschließend war noch ein bisschen Spazieren gehen auf der 5th Avenue dran. Da haben wir dann auch mal die Gelegenheit genutzt uns die Library anzuschauen, was ja selbst Schneid und Fisch schon getan haben. War gar nicht so übel der Schuppen, fast so schön wie die SLUB in Dresden. So und jetzt schauen wir noch ein wenig fernsehen und dann geht es auch schon ins Bett, wollen ja ausgeschlafen in die nächste Woche starten. Also bis bald


Der Miff und die Sindy